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Krematorium am Pragfriedhof wird modernisiert

Krematorium am Pragfriedhof wird modernisiert

Das Krematorium auf dem Stuttgarter Pragfriedhof soll erhalten, modernisiert und erweitert werden. Der Gemeinderat hat dafür eine umfassende Instandsetzung beschlossen. Rund 30 Millionen Euro investiert die Landeshauptstadt in neue Ofenanlagen, moderne Gebäudetechnik und den Erhalt des denkmalgeschützten Bauwerks.

Mit der Maßnahme will Stuttgart sicherstellen, dass Einäscherungen auch langfristig zuverlässig innerhalb der Stadt möglich bleiben. Die Modernisierung dient damit der Sicherung der städtischen Bestattungsinfrastruktur.

Neue Technik für die kommenden Jahrzehnte

Karola Ortmann, Leiterin des Garten-, Friedhofs- und Forstamts, erklärte, der Beschluss sichere die Daseinsvorsorge im Bereich der städtischen Bestattungsinfrastruktur für die nächsten Jahrzehnte. Zugleich werde das denkmalgeschützte Gebäude technisch so ertüchtigt, dass es zukunftsfähig genutzt werden könne.

Die bisherigen Kremationsöfen haben das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer erreicht. Eine weitere Instandsetzung ist nicht mehr möglich und wirtschaftlich nicht sinnvoll. Deshalb sollen sie durch zwei neue Ofenlinien ersetzt werden.

Für Angehörige bedeutet das, dass Verstorbene weiterhin in Stuttgart eingeäschert werden können. Ein Ausweichen auf Krematorien außerhalb der Stadt soll dadurch vermieden werden.

Anlage für bis zu 3.000 Einäscherungen im Regelbetrieb

Die modernisierte Anlage wird im Regelbetrieb auf bis zu 3.000 Einäscherungen pro Jahr ausgelegt. In besonderen Ausnahmesituationen kann die Kapazität auf bis zu 5.000 Einäscherungen jährlich erhöht werden.

Neben den neuen Ofenanlagen werden auch zentrale technische Bereiche erneuert. Dazu gehören die technische Gebäudeausrüstung, die Kühlräume, die Wärmeversorgung und die internen Abläufe der Logistik.

Gleichzeitig wird das denkmalgeschützte Gebäude umfassend instand gesetzt. Die neuen technischen Anlagen sollen überwiegend in einem unterirdischen Erweiterungsbau untergebracht werden. Auf diese Weise bleibt das historische Erscheinungsbild des Krematoriums erhalten.

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Fernwärme und Photovoltaik vorgesehen

Auch die Energieversorgung wird im Zuge der Modernisierung neu aufgestellt. Vorgesehen sind ein Anschluss an die Fernwärme sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.

Der Baubeschluss ist für das Jahr 2028 geplant. Nach aktuellem Zeitplan soll die Modernisierung im Frühjahr 2030 abgeschlossen sein.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Stuttgart/Veröffentlicht am 16.07.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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