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Cartoons über Tod und Abschied in Bad Wildungen

Cartoons über Tod und Abschied in Bad Wildungen

Was passiert, wenn sich Cartoonistinnen und Cartoonisten mit dem Tod beschäftigen? In der Wandelhalle Bad Wildungen ist in diesem Sommer eine Ausstellung zu sehen, die sich dieser Frage mit Humor und zugleich mit Nachdenklichkeit widmet. Unter dem Titel „Man stirbt nur einmal“ präsentieren das Deutsche Institut für Bestattungskultur, die Städtischen Museen Bad Wildungen und die Galerie Komische Meister Dresden insgesamt 80 Cartoons und Karikaturen rund um Sterben, Tod und Friedhofskultur.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 11. Juni 2026, um 18.30 Uhr im Foyer des zweiten Obergeschosses der Wandelhalle Bad Wildungen. Verantwortlich für die Kuratierung ist die Galerie Komische Meister Dresden, die dafür Arbeiten vielfach ausgezeichneter deutscher Cartoonistinnen und Cartoonisten zusammengestellt hat. Zur Vernissage führt die Galerie mit einer Laudatio und einer Videopräsentation der Karikaturen in die Ausstellung ein. Anschließend ist die Schau vom 12. Juni bis zum 23. August 2026 zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Das Deutsche Institut für Bestattungskultur mit Sitz an der Holzfachschule Bad Wildungen befasst sich mit Themen der Bestattungskultur, der Qualifizierung im Bestatterhandwerk und der Bestattungsvorsorge. Mit der Ausstellung greift das Institut ein Themenfeld auf, das eng mit seiner Arbeit verknüpft ist: den gesellschaftlichen Umgang mit Endlichkeit, Abschied und Trauer.

Die gezeigten Arbeiten nähern sich dem letzten Abschnitt des Lebens mit schwarzem Humor, feiner Ironie und zum Teil auch mit bewusst zugespitzten Pointen. Sie erzählen von Tod und Abschied, von ungewöhnlichen Bestattungsritualen und vom Sensenmann, der mal bedrohlich wirkt und mal fast wie eine alltägliche Figur erscheint. Dabei geht es nicht darum, Trauer ins Lächerliche zu ziehen. Vielmehr kann Humor helfen, einen Zugang zu einem Thema zu finden, über das viele Menschen nur schwer sprechen.

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Andrea Belegante, Geschäftsführerin des Deutschen Instituts für Bestattungskultur, betonte, die Ausstellung lade dazu ein, anders über Sterben und Tod nachzudenken. Humor nehme dem Thema nicht seine Würde, könne aber dabei helfen, darüber ins Gespräch zu kommen.

Auch Lisa Beutler, Leiterin der Städtischen Museen Bad Wildungen, begrüßte die Zusammenarbeit. Sie machte deutlich, dass die Cartoons zeigten, wie sich auch ein ernstes Thema mit Klugheit, Feingefühl und Humor betrachten lasse.

Ergänzt wird die Ausstellung durch zwei Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Bad Wildungen. Am Dienstag, 7. Juli, und am Dienstag, 11. August, jeweils um 15 Uhr, hält der Palliativmediziner und Vereinsvorsitzende Dr. Erhard Hain einen Kurzvortrag innerhalb der Sonderausstellung. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich an verschiedenen Thementischen zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Während der gesamten Laufzeit stellt das Deutsche Institut für Bestattungskultur zusätzlich Informationen zum Thema Bestattungsvorsorge bereit.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von DIB Deutsches Institut für Bestattungskultur GmbH/Veröffentlicht am 01.06.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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