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Aachens Friedhöfe werden grüner und vielseitiger

Aachens Friedhöfe werden grüner und vielseitiger

Nach vier Jahren Umsetzung des Friedhofsentwicklungskonzepts zieht der Aachener Stadtbetrieb eine positive Bilanz: 9.040 Quadratmeter neue Wiesen- und Blühflächen, 188 gepflanzte Bäume, 597 Quadratmeter entsiegelte Flächen sowie 631 Quadratmeter neu angelegte Staudenbeete mit insektenfreundlicher Bepflanzung gehören zu den zentralen Ergebnissen.

Die Aachener Bezirksfriedhöfe wurden im Rahmen des Förderprogramms „Kommunales Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ unter dem Gesichtspunkt der Biodiversität und der ruhigen Erholung weiterentwickelt. Ilse Savelsbergh, Geschäftsbereichsleiterin für Grün- und Freiflächenpflege beim Aachener Stadtbetrieb, erklärte, dass dafür ein umfassendes Friedhofsentwicklungskonzept erarbeitet worden sei, das die unterschiedlichen Anforderungen und Besonderheiten der einzelnen Bezirksfriedhöfe berücksichtige.

Die umgesetzten Maßnahmen betreffen die zehn größten städtischen Bezirksfriedhöfe in Brand, Schildchenweg, Schleckheim, Walheim, Haaren, Eilendorf, Verlautenheide, Hand, St. Laurentius und Richterich. Insgesamt wurden 457.458,68 Euro investiert. 80 Prozent der Summe stammen aus Fördermitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, weitere 20 Prozent trägt der Aachener Stadtbetrieb selbst. Künftig soll das Konzept auch auf kleinere bezirkliche Friedhöfe übertragen werden, sofern dort entsprechendes Potenzial vorhanden ist.

Bereits im Vorfeld der Maßnahmen hatte eine Befragung der Friedhofsbesucherinnen und -besucher gezeigt, dass zusätzliche Sitzgelegenheiten besonders gefragt sind. Auf diesen Wunsch wurde reagiert: An passenden Standorten wurden 28 Einzelbänke und sieben Sitzgruppen aufgestellt.

Der Entwicklungsbedarf der Flächen ergibt sich aus historischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Bei der Planung der Friedhöfe in den 1970er Jahren war man noch von einem deutlich höheren Flächenbedarf für Bestattungen ausgegangen. Durch den starken Anstieg von Urnenbestattungen, die wesentlich weniger Platz benötigen, werden heute viele Bereiche nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form gebraucht. Diese Entwicklung ist nicht auf Aachen beschränkt, sondern lässt sich bundesweit beobachten. Heiko Thomas, Beigeordneter für Klima und Umwelt, Stadtbetrieb und Gebäude der Stadt Aachen, machte deutlich, dass das Projekt aufzeige, wie sich solche Flächen sinnvoll neu gestalten und nutzen lassen. Entscheidend sei, schon jetzt die Grundlagen für diesen Wandel zu schaffen und den eingeschlagenen Weg langfristig und konsequent weiterzugehen.

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Auch mit dem offiziellen Ende des Förderprojekts ist die Entwicklung der Friedhofsflächen nicht abgeschlossen. Wolfgang Berg, Bereichsleiter für Friedhofwesen und Krematorium beim Aachener Stadtbetrieb, betonte, dass der Projektabschluss vielmehr den Auftakt für die weitere Entwicklung darstelle. In den kommenden Jahren sollen weitere Bereiche angepasst und die Bürgerinnen und Bürger dabei einbezogen werden.

Während das Konzept für die Bezirksfriedhöfe nun abgeschlossen ist, läuft das Projekt für die innerstädtischen Friedhöfe in Aachen noch bis Ende 2026 weiter. Dort werden die Flächen ebenfalls weiterentwickelt, um das ökologische Potenzial und die Artenvielfalt von Flora und Fauna zu stärken und zugleich einen Beitrag zur Klimaanpassung zu leisten. Ilse Savelsbergh stellte dabei klar, dass die Grabflure von allen Maßnahmen unberührt bleiben.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Aachen/Veröffentlicht am 24.04.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.

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